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No Filler Just Killer !


1087
26
ноября
19:00

Kulturzentrum Schlachthof
Findorffstr. 51 28215 Bremen Germany
Kein normales Festival mit einem Line Up, das sich vom Opener zum Headliner entwickelt, sondern vier starke KünstlerInnen und Crews, von denen schon eine ausreichen würde um allem das Wasser zu reichen, was sonst so hierzulande unter dem Deckmantel Hip Hop auf Bühnen geboten wird.

Audiolith strikes again: no filler just killer! Kommt vorbei und erlebt live:

Neonschwarz

Neonschwarz ist keine Farbe. Neonschwarz ist ein Planet. Oder doch eine Galaxie? Funkelnde Sterne, blinkende Lichter, bunter Rauch und der Geschmack von Ananas - ein Universum voll von Aktion und Eskalation. Vier Masken und acht Fäuste verdichtet auf einer viel zu kleinen Bühne, wie ein vermummter Elefant im Porzellanladen, der versucht einen Cocktail zu mixen. Atome die miteinander reagieren, Mauern die fallen, eine Bühne die brennt. Hui! Zum Glück hält einer den Rücken frei: Der Spion steht hochhausgleich in der Skyline und lenkt mit seinen Steuerrädern den funkensprühenden Dampfer elegant und stilsicher wie ein Zirkusdirektor von einem Höhepunkt zum nächsten.

Klar ist da viel Show dabei. Natürlich folgt das alles einer Choreographie und festen Regeln. Es sind aber die Regeln eines wilden Spiels, nicht die einer routinierten Gebrauchsanweisung für das Abspulen von Bühnenentertainment. Cool sein allein genügt nicht mehr. HipHop kann mehr. Neonschwarz bringen live in einer Sekunde so viel Energie auf den Punkt wie ein ganzes Genre zusammen. Ihr Talent ergibt addiert eine Summe die so groß ist, wie ihre Gage sein sollte. Wenn man Neonschwarz auf eine Waage stellt, dann platzt Hamburg. Und was ist mit den Beats? Die sind so fett wie Robert Schill breit ist. Der DJ schneidet dazu präzise und scharf wie Samurai. Und die Texte? Die sind so schlau wie 1 girl und 2 boys nur sein können. Nicht die Flucht vor der Realität in den Sarkasmus sondern der Angriff auf sie mit Hoffnungen und Träumen. Neonschwarz ist keine Farbe. Neonschwarz ist ein Abenteuer und du solltest es nicht verpassen.

Waving The Guns

Waving the Guns kommen aus Rostock und machen Rap. Darin enthalten sind eine gesunde Portion Antihaltung, Eloquenz, Pöbeleien, richtige bis sehr richtige Kommentare zum Zeitgeschehen sowie Punchlines satt. Die Beats sind Sample-basiert und bewegen sich fast immer rund um die 90 bpm, wie es sich gehört. Live überzeugen WTG mit viel Humor, vollem Einsatz sowie genug Möglichkeiten zum mitsingen/-rappen/-gröhlen.

Waving the Guns stehen für Hass und gute Laune, High Fives und Ohrfeigen, Kopfnicken und „Nein“ sagen.


Kobito

Kobito ist seit 2006 ein fester Bestandteil der Berliner Rapszene – ob als Mitglied der Crew Schlagzeiln oder zusammen mit Sookee als Teil des Duos Deine Elstern, dass 2009 mit „Augen Zu“ einen kleinen Hit landen konnte. Seit 2013 ist Kobito bei dem Hamburger Label Audiolith beheimatet, sein 2014 erschienenes Album „Blaupausen“ hat es geschafft, politische Energie und Liebe zu vereinen und dem Hörer eine Projektionsfläche zu bieten. Und genau diese Faktoren nimmt er auch mit auf die Bühne. Ausverkaufte Konzerte mit der Ticktickboom Crew und mehrere hundert Solo-Shows in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Dänemark, sowie auf Festivals wie der Fusion beweisen, dass man dem Konzertbesucher gerne noch was zutrauen darf und dass man miteinander auf Augenhöhe feiern kann. Zusammen mit MisterMo als Live-Backup und KaiKani an den Turntables sind die Kobito-Liveshows eine Mischung aus technisch versierten Raps, politischem Anspruch und der Dynamik von echter Freundschaft auf der Bühne, ohne dabei Abriss und Humor zu missen. „Wenn du tust, was du liebst / und es klingt, wie du bist.“

Sein neues Album „Für einen Moment Perfekt“ erscheint im September 2016 via Audiolith.

Finna

Die grinsende Rebellin hat eine Riesenstimme. Sie bewegt sich zwischen Hip Hop, lauten und krachenden Beats, Gesang und Poetry Slam, wenn es ihr grad passt auch mal hinters Klavier. Dabei versucht sie ihre wilden, warmen und kritischen Gedanken in spannende Worte zu fassen. Finna engagiert sich als Queerfeministin gegen (Hetero-) Sexismus, Rassismus und Lookismus, will und lässt sich jedoch dabei nicht in eine Schublade stecken. Denn "Sie ist gold, sie ist bunt, sie ist Frau, Mann, Kind und Köter, Möchtegernrapper*in und Totalverweigerin...". 2015 war sie Preisträgerin vom Hamburger Musikpreis "Krach & Getöse".

Ihre Bühnenpräsenz hinterlässt dabei Glitzergefühle und Gänsehaut - mehr Energie gibt es in Hamburg zur Zeit nicht!

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